(Henry Schrader - Dedeleben - im Oktober 2011)
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Über was man, oder auch Mann, so alles schreiben kann. Was einem so manchmal für ein „Quatsch“ einfällt. Na ja, es muss ja keiner lesen!
Trotzdem möchte ich einmal kurz über das Thema Essen schreiben, denn ich hatte am Halloween-Wochenende 2011 ein kleines Erfolgserlebnis. Seitdem ich (leider) allein lebe, immerhin seit April 2008, habe ich was das Kochen angeht viel gelernt. Ich mache mir dann gerne eine größere Menge um mehrere Portionen einzufrieren. So auch wenn ich Nudeln zubereite. Diese verfeinere ich dann mit den verschiedensten Sachen. Dann kommt viel Gemüse wie zum Beispiel Zucchini oder Pilze dazu oder auch Fisch, Garnelen und dergleichen. Am liebsten überbackene ich dann die Nudeln mit Harzkäse. Auch wenn er sich nicht unbedingt dafür eignet, so ist er aber doch so schön herzhaft (ganz nach meinem Geschmack). Vorher gebe ich dann immer noch etwas Joghurt darunter und lege frisches Gemüse darauf. Zu sehen auf den beiden Nudelfotos.
Einfach nur super-lecker.
Allerdings habe ich mich nie an ein größeres Geflügeltier getraut. Doch nun war es soweit. Also habe ich mir einen 3,4 kg schweren Puter gekauft, meine Mutter zur Zubereitung interviewt, und los ging es. Was soll ich sagen, es lief viel besser als ich dachte. Das war übrigens mein oben erwähntes Erfolgserlebnis. Sicher keine große Sache, aber ich fand es gut. Leider ist mir aber beim umdrehen eine Keule abgerissen, sodass der knusprige und nun „behinderte“ Vogel nicht mehr so schön aussah. Das Auge ist ja schließlich mit! Dazu gab es noch ein Glas Wein, denn ein wenig Luxus sei auch einmal gestattet, gerade bei solch einem Festessen. Als Beilage Reis mit Pilzen und einem Apfel. Erst den Reis gekocht, dann mit den beiden anderen Zutaten kurz angebraten und mit ein wenig Wein, die Flasche war ja sowieso offen, abgelöscht. Ich experimentiere viel beim Kochen sowie Brutzeln und das war ein, wie ich sagen muss und kann, ein gelungenes Experiment.
Die folgenden Bilder sollen kurz die Kocherei dokumentieren.
Das nackige Geflügeltier. Ob es sich wohl schämt?
Sonnenbank? Ach was, im Backofen fühlt sich der Puter auch Puterwohl, nein ich meinte natürlich Pudelwohl.

Wenn ich mir diese Bilder so ansehe, dann bekomme ich gleich wieder Appetit.
Nun will ich natürlich nicht über alle meine Gerichte schreiben die ich schon „kreiert“ habe (teilweise sicherlich auch etwas abenteuerlich zusammengerührt und doch meistens gut). Mir ging es nur um den schmackhaften Puter über den ich mich so gefreut habe. Obwohl man einmal beim schreiben schnell abschweift wenn man einmal dabei ist. Nun soll es aber genug sein, aber zum Abschluss noch ganz etwas Leckeres aus der süßen Abteilung. Passend zur Jahreszeit einige Plätzchen, gekaufte sowie selbstgebackene. Und die noch bei Weihnachtsmusik und einem kräftigen Kaffee genossen - ach Essen kann so schön sein!
Zum naschen einige Weihnachtsplätzchen.
PS. Eigentlich wollte ich auch die Knochen/Überreste des Puters hier verewigen, aber das wollte ich dem Vögelchen dann doch nicht antun. Hat er doch so gut geschmeckt.
Zum vergrößern klicken Sie einfach nur auf das entsprechende Foto.
